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Rundtour Sonnenhorn in den Glarner Alpen

Es gibt immer mal wieder solche Tage, wo es gut ist, dass der Kopf angewachsen ist. Den warmen Tee zu Hause stehen lassen oder die Kamera vergessen, alles halb so wild auf Tour. Aber den kompletten Tourenrucksack?!? Ich öffne also den Kofferraumdeckel und ....gähnende Leere neben den Skisäcken. Krass. Ok, schnell gecheckt, was fehlt denn nun Essentielles um auf Tour zu gehen? Schaufel,Sonde, that's it. Zum Glück klebe ich meine Felle immer schon im Keller auf die Ski, fülle eine Tasche mit Wechselkleidung, Getränk, Sonnenbrille, dünnen Handschuhen, der Windjacke und einem Riegel zu Hause. Loic hatte sogar zufällig ein zweites LVS dabei. Also zogen wir los, ich mit ungewohnt leichtem, leeren Rücken, die Windjacke umgebunden, das LVS in die Brusttasche meines Skitourenshirts gesteckt, Handy in der Beintasche.

 

Das Sonnenhorn ist eine aufstiegsorientierte Skitour, die über flaches, technisch leichtes Gelände führt. Schön sonnig, der Name ist Programm, nur das Horn fehlt, der Gipfel ist kaum auszumachen. Eine Kuppe, darüber thronen höhere Gipfel. Doch was stört das schon, wenn der Anstieg über liebliche Almwiesen führt, ab und an von ein paar lichten Waldpassagen unterbrochen und die Sicht auf die Glarner Alpen zum Staunen anregt? Und das Beste, die Abfahrt nach Engi verläuft nordseitig, so dass in den geschützten Mulden meist mit Power zu rechnen ist. Wer sowieso mit 2 Autos anreist, parkt am besten eines in Engi und eines in Matt, aber auch der Bus ist ein willkommenes Fortbewegungsmittel um zum Ausgangspunkt zurückzukehren. Wer ihn gerade verpasst hat, kein Problem, eine kleine Beiz am Ende der Skitour in Engi mit Sonnenterrasse versüsst die Wartezeit.

 

Infos:

Entweder mit der Seilbahn von Matt hinauf in die Weissenberge, oder in angenehmer Steilheit mit den Ski über die Schlittelbahn (im Schatten). Das Sonnenhorn ist ein sehr beliebtes Tourenziel von Touren- wie auch Schneeschuhgehern. Die Einfachheit des Geländes ermöglicht auch Einsteigern eine genussvolle Tour, lediglich die letzten Höhenmeter über den Grat können je nach Verhältnissen etwas anspruchsvoller an die Gehtechnik sein. Für die nordseitige Abfahrt braucht es etwas Orientierungsvermögen, wenn sie nicht schon befahren wurde. Das Gelände ist aber auch hier grundsätzlich kaum lawinengefährdet, wenn man sich an die Normalroute hält. Kostenlose Parkplätze gibt es beim Start der Tour in Matt, ebenso beim Ende in Engi.

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Patricia Neuhauser

 

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